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Ansteckungsgefahr

Warmes Wasser und Keime bieten einen guten Nährboden für die eventuelle Übertragung von Keimen zwischen den Badenden. Aus diesem Grund ist neben der mechanischen Reinigung durch den Lamellenfilter auch die chemische Aufbereitung - die Desinfektion des Whirlpoolwassers - von größter Wichtigkeit.

Üblicherweise wird im privaten Bereich hierfür Ozon eingesetzt. Das sehr flüchtige Gas wird elektrochemisch von einem Ozongenerator erzeugt. Dieser wandelt den Sauerstoff aus der Umgebungsluft O² in Ozon O³ um.

Während der Filterzyklen wird dieses Gas automatisch im Wasser verwirbelt. Da dieses flüchtige Gas nicht dauerhaft im Wasser gelöst ist, besteht kein wirklicher Schutz vor einer Ansteckung während des Badens. Deshalb wird für „Poolpartys“ mit Fremden eine Desinfektion mit Chlor empfohlen. Dadurch hat das Wasser zwar nur noch „Hallenbadqualität“ mit allen Nachteilen wie Chlorgeruch und Hautreitzungen, aber eine Ansteckungsgefahr ist minimiert. Nach 2-3 Tagen verlieren sich diese Eigenschaften mitsamt den Begleiterscheinigungen wieder.